Warum regelmäßiges Bürsten alles verändert (langhaarige / kurzhaarige Hunde)
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Das Bürsten Ihres Begleiters wird allzu oft als lästige Hausarbeit betrachtet, die lediglich dazu dient, die Haare auf dem Sofa zu reduzieren. Dabei ist regelmäßiges Bürsten für Hunde und Katzen unabhängig von ihrer Fellbeschaffenheit eine grundlegende hygienische Maßnahme und medizinische Vorsorge.
Bei langhaarigen Tieren: Verfilzungen und Hautreizungen vorbeugen
Bei Golden Retrievern, Perserkatzen oder Maine Coons bilden abgestorbene Haare, die im Fell hängen bleiben, schnell feste Knoten an den Achseln, am Bauch und hinter den Ohren.
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Das Risiko: Diese Fellknäuel schließen Feuchtigkeit und Talg ein und verhindern, dass Luft an die Haut gelangt. Dies begünstigt Mazeration sowie den Befall mit Flöhen, Pilzen und Pyodermien (Hautinfektionen).
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Bei der Katze: Durch das Bürsten werden abgestorbene Haare entfernt, bevor das Tier sie bei der Fellpflege verschluckt. Dies verhindert die Bildung von Haarballen (Trichobezoaren), die Erbrechen oder schwere Darmverschlüsse verursachen können.
Bei kurzhaarigen Tieren: Haut stimulieren und Allergene entfernen
Auch bei kurzem Fell findet ein saisonaler Haarwechsel statt.
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Die Verwendung einer geeigneten Bürste (z. B. eine Zupfbürste oder ein Massagehandschuh) hilft dabei, Staub, Pollen und Hautschuppen zu entfernen, die sich bei Spaziergängen angesammelt haben.
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Das Bürsten wirkt wie eine Massage, die die Durchblutung anregt und den Talg der Talgdrüsen gleichmäßig verteilt, wodurch das Fell wasserabweisend und glänzend wird.
Ein idealer Moment zur medizinischen Kontrolle
Das wöchentliche Bürsten ist die perfekte Gelegenheit, den Körper Ihres Tieres gründlich zu untersuchen. Während Sie bürsten, können Sie sofort versteckte Zecken, Flöhe, Rötungen, kleine Wunden oder ungewöhnliche Knoten unter der Haut entdecken.
Quellen: Vet-Anatomie (Physiologie des Hunde- und Katzenfells), AniVetCentral (Häufigkeit und Methoden der Fellpflege).